Liebes Publikum,


wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse an unserem digitalen ECLAT Festival und über sehr viel schönes und motivierendes  Feedback!

 

Unser Dank gilt auch allen beteiligten Künstler*innen dafür, dass sie die digitalen Formate angenommen und etwas ganz Neues entwickelt haben, dass das analoge Bühnenerleben nicht ersetzt, sondern ihm etwas Eigenständiges gegenüberstellt. Unseren Kommunikationsdesignern, Filmregisseuren, Ton- und Bühnentechnikern danken wir herzlich für die kreative Umsetzung unserer Idee, ein digitales ECLAT Festival zu erfinden, das Ihnen ein umfassendes, interessantes Festivalerlebnis ermöglicht hat.

 

Der umfangreiche Belarus-Schwerpunkt von ECLAT 2021 mit dem Film „Echoes. Voices from Belarus“, der Ausstellung „Belarus – der Weg zu sich selbst“ und dem Film „Practices of Subordination“ von Sergey Shabohin und Christoph Ogiermann ist über unser Portal stets frei für Sie zugänglich.

 

Auch die beiden Konzerte von SWR2 JetztMusik in ECLAT mit dem SWR Vokalensemble und dem SWR Symphonieorchester können Sie Dank Ihres Rundfunkbeitrags weiterhin kostenfrei erleben.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben oder Feedback geben wollen, schreiben Sie bitte an:

musik@mdjstuttgart.de

 

Ihre Christine Fischer und das ganze ECLAT Team

ECLAT Reporter über Konzert 2

Totale Saturation

 

Olivia Artner

Elektronik, die Überhandnimmt: Die beiden mit dem 65. Stuttgarter Kompositionspreis ausgezeichneten Werke ‚Ten Bullets Through One Hole‘ von Laure M. Hiendl und ‚pitch study no.1 / contra violin’ von Matthias Kranebitter spielen mit den Machtverhältnissen zwischen Musikerinnen und Elektronik. Im Zentrum steht die Haltung, die Rolle, welche digitale Medien in unserem Leben einnehmen, sowie deren Einsatz im künstlerischen Werk zu reflektieren und zu überdenken, sowie gesellschaftliche Missstände durch schmerzhaftes Aufzeigen bewusst zu machen.
Der Einsatz eines Pitch-Shifters ist nicht neu – die Stimmen aber so zu überdrehen und zu überlagern wie in ‚Ten Bullets Through One Hole‘, erreicht einen grotesken Effekt, welcher sich in der Wahrnehmung der Rezipierenden als bedrohlich und seltsam unmenschlich niederschlägt. Das liege auch daran, erzählte Laure M. Hiendl im Interview, dass die Identifikation mit einer singenden Person auf der Bühne, oder eben auch deren grotesker Verzerrung, durch die selbst erfahrbare Körperlichkeit eine besonders effektive sei.
So ist es auch mit dem Einsatz des Stereo-Tonbandes bei Kranebitter: Zentral ist dabei die Steuerung der Performerin, welche wie eine Maschine auf die ihr zugespielten Signale reagieren muss. Die Machtverhältnisse haben sich komplett gekehrt – das Medium hat die Kontrolle übernommen. Das sonst verglichen mit anderen technologischen Aufwänden “einfache” Stereo-Tonband bekommt dadurch eine völlig neue Bedeutung.

 

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ECLAT Konzert 2: Preisträgerkonzert zum 65. Kompositionspreis* der Landeshauptstadt Stuttgart

ECLAT Konzert 12: Maria Kalesnikava (Belarus) erhält den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung