Liebes Publikum,


wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse an unserem digitalen ECLAT Festival und über sehr viel schönes und motivierendes  Feedback!

 

Unser Dank gilt auch allen beteiligten Künstler*innen dafür, dass sie die digitalen Formate angenommen und etwas ganz Neues entwickelt haben, dass das analoge Bühnenerleben nicht ersetzt, sondern ihm etwas Eigenständiges gegenüberstellt. Unseren Kommunikationsdesignern, Filmregisseuren, Ton- und Bühnentechnikern danken wir herzlich für die kreative Umsetzung unserer Idee, ein digitales ECLAT Festival zu erfinden, das Ihnen ein umfassendes, interessantes Festivalerlebnis ermöglicht hat.

 

Der umfangreiche Belarus-Schwerpunkt von ECLAT 2021 mit dem Film „Echoes. Voices from Belarus“, der Ausstellung „Belarus – der Weg zu sich selbst“ und dem Film „Practices of Subordination“ von Sergey Shabohin und Christoph Ogiermann ist über unser Portal stets frei für Sie zugänglich.

 

Auch die beiden Konzerte von SWR2 JetztMusik in ECLAT mit dem SWR Vokalensemble und dem SWR Symphonieorchester können Sie Dank Ihres Rundfunkbeitrags weiterhin kostenfrei erleben.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben oder Feedback geben wollen, schreiben Sie bitte an:

musik@mdjstuttgart.de

 

Ihre Christine Fischer und das ganze ECLAT Team

Biografie

Emilio Guim

Deutsch

Emilio Guim (*1981)

 

Ich erinnere mich, dass ich in den 80er Jahren meinen Finger über der Aufnahme-Taste eines Tonbandgeräts hielt, darauf wartend, dass ein Radioprogramm einen von mir gewünschten Song spielte. Ich erinnere mich auch daran, dass ich oft in kleinen Läden an der Ecke war, wo ich Musikzeitschriften durchblätterte und nach gedruckten Gitarrenlektionen suchte, um zu entscheiden, welche ich kaufen würde. Als Teenager spielte ich in Bars bis spät in die Nacht, um mir etwas Geld zu verdienen, obwohl ich noch nicht alt genug war, um mir dort alkoholische Getränke zu kaufen. Als Erwachsener holte ich Lücken in meiner Ausbildung nach, indem ich an verschiedenen Musikschulen studierte.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass ich den größten Teil meines künstlerischen Wachstums diesem selbstgesteuerten Lernprozess verdanke. Es wäre unehrlich, das darzustellen. Meine Arbeit ist größtenteils von dem Kind, das am Radio saß, dem Teenager, der mit seinen Freunden in einer Garage übte, und dem Erwachsenen, der die Leistungen seiner Kollegen beobachtete und von ihnen lernte, geprägt und angetrieben.

 

English

Emilio Guim (*1981)

I remember during the 80s having my finger ready over the REC button on a tape machine while waiting for a radio program to play a song I requested. I remember also being often in corner stores browsing through music magazines and looking for printed guitar lessons to decide which one I would buy. As a teenager I played in bars until late hours for earning some money, even though I wasn’t old enough to buy drinks. As an adult I filled in the gaps of my formation by studying at different music schools.

I strongly feel I owe most of my artistic growth to a self-driven learning process. Hence it would be unfair from me to credit it differently. My work is mostly informed and driven by that kid sitting by the radio, that teenager practicing in a garage with his friends, and that adult watching and learning from his colleagues’ achievements.

Behind The Scenes

Veranstaltungen

03. Februar
Mittwoch
04. Februar
Donnerstag
05. Februar
Freitag
06. Februar
Samstag
07. Februar
Sonntag

ECLAT Konzert 2: Preisträgerkonzert zum 65. Kompositionspreis* der Landeshauptstadt Stuttgart

ECLAT Konzert 12: Maria Kalesnikava (Belarus) erhält den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung