Liebes Publikum,


wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse an unserem digitalen ECLAT Festival und über sehr viel schönes und motivierendes  Feedback!

 

Unser Dank gilt auch allen beteiligten Künstler*innen dafür, dass sie die digitalen Formate angenommen und etwas ganz Neues entwickelt haben, dass das analoge Bühnenerleben nicht ersetzt, sondern ihm etwas Eigenständiges gegenüberstellt. Unseren Kommunikationsdesignern, Filmregisseuren, Ton- und Bühnentechnikern danken wir herzlich für die kreative Umsetzung unserer Idee, ein digitales ECLAT Festival zu erfinden, das Ihnen ein umfassendes, interessantes Festivalerlebnis ermöglicht hat.

 

Der umfangreiche Belarus-Schwerpunkt von ECLAT 2021 mit dem Film „Echoes. Voices from Belarus“, der Ausstellung „Belarus – der Weg zu sich selbst“ und dem Film „Practices of Subordination“ von Sergey Shabohin und Christoph Ogiermann ist über unser Portal stets frei für Sie zugänglich.

 

Auch die beiden Konzerte von SWR2 JetztMusik in ECLAT mit dem SWR Vokalensemble und dem SWR Symphonieorchester können Sie Dank Ihres Rundfunkbeitrags weiterhin kostenfrei erleben.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben oder Feedback geben wollen, schreiben Sie bitte an:

musik@mdjstuttgart.de

 

Ihre Christine Fischer und das ganze ECLAT Team

ECLAT Reporter über Konzert 4

Das Klangrezept

 

von Katharina Meding

Marta Gentilucci. Bereits während der Aufführung ihres zweiteiligen Werkes ‚Canzoniere‘ wird man von einem Gefühl der Vollkommenheit erfüllt. Der Gesang und die Percussions werden eins, bilden eine Symbiose und verschmelzen zu einem Klanggebilde, dass so eindringlich wirkt, dass sogar teilweise bestimmte Töne in der Brust nachvibrieren. Die Klänge scheinen den gesamten Körper einzunehmen, fließen hindurch und verlassen ihn mit einem Gefühl des Erstaunens und der inneren Ruhe. Musik hat ihre eigene Wirkung. Sie kann ein Ohrenschmaus sein, Geschichten erzählen, Statements geben oder als Metapher fungieren. So auch für Heimat, für Identität oder für Gesinnungen. Während des Interviews erklärt die Komponistin Marta Gentilucci mit Tiefgründigkeit und einem nachdenklich stimmenden Einblick ihre Gedanken zum Stück.

 

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„Ich muss es fühlen“

 

von Hannah Otto

‘Die Schizophrenie der Liebenden’ und die Wurzeln weiblicher Protagonistinnen – Emotionale Programme und Aufführungen wie Marta Gentiluccis ‚Canzoniere‘ im Rahmen des diesjährigen ECLAT-Festivals sind für die Percussionistin Vanessa Porter Alltag. Im Interview spricht sie über ihren persönlichen Umgang mit intensiven Thematiken.

 

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Raum für Klang in neuem Kontext

 

von Hannah Schneider

Marta Gentiluccis ‘Canzoniere I’ lässt die Zuhörenden wandern, durch den Raum, durch die Zeit. Ein Wortfetzen Russisch durch die geräuschhaften Sphären – ein Gefühl weit entfernter Familiarität durch den Nebel der Jahrhunderte. Die Gedichte der Autorinnen werden eingewoben in den Klangteppich, der von Verlust und Wiederfinden berichtet.

 

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Was müssen die nächsten Schritte sein?

 

von Hannah Otto

Bewusste oder unbewusste Ungereimtheiten im politischen Geschehen dieser Welt tragen Blüten in Sarah Maria Suns Kunst und Musik. Sie beschreibt den Assoziationsraum, welchen diese erschaffen. Ein Assoziationsraum für Unbehagen, Wut, Trotz oder Frust. Spürbar ist dieser in einer Vielzahl ihrer Projekte. Im Interview spricht sie über ein Thema, welches die Sopranistin aktuell beschäftigt: Die fehlende Gleichberechtigung unter Komponist*innen in der klassischen Musik.

 

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ECLAT Konzert 2: Preisträgerkonzert zum 65. Kompositionspreis* der Landeshauptstadt Stuttgart

ECLAT Konzert 12: Maria Kalesnikava (Belarus) erhält den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung