Liebes Publikum,


wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse an unserem digitalen ECLAT Festival und über sehr viel schönes und motivierendes  Feedback!

 

Unser Dank gilt auch allen beteiligten Künstler*innen dafür, dass sie die digitalen Formate angenommen und etwas ganz Neues entwickelt haben, dass das analoge Bühnenerleben nicht ersetzt, sondern ihm etwas Eigenständiges gegenüberstellt. Unseren Kommunikationsdesignern, Filmregisseuren, Ton- und Bühnentechnikern danken wir herzlich für die kreative Umsetzung unserer Idee, ein digitales ECLAT Festival zu erfinden, das Ihnen ein umfassendes, interessantes Festivalerlebnis ermöglicht hat.

 

Der umfangreiche Belarus-Schwerpunkt von ECLAT 2021 mit dem Film „Echoes. Voices from Belarus“, der Ausstellung „Belarus – der Weg zu sich selbst“ und dem Film „Practices of Subordination“ von Sergey Shabohin und Christoph Ogiermann ist über unser Portal stets frei für Sie zugänglich.

 

Auch die beiden Konzerte von SWR2 JetztMusik in ECLAT mit dem SWR Vokalensemble und dem SWR Symphonieorchester können Sie Dank Ihres Rundfunkbeitrags weiterhin kostenfrei erleben.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben oder Feedback geben wollen, schreiben Sie bitte an:

musik@mdjstuttgart.de

 

Ihre Christine Fischer und das ganze ECLAT Team

Biografie

Georges Aperghis

Deutsch

Georges Aperghis (*1945 in Athen) lebt und arbeitet seit 1963 in Paris. 1976 gründete er ATEM, eine Musiktheater-Werkstatt, die in der sozialen Realität eines Pariser Vororts (Bagnolet) verankert war.

 

Die wichtigsten Ensembles zeitgenössischer Musik Europas – Ictus, Klangforum Wien, Remix, Musikfabrik, das Ensemble Modern, das Ensemble Intercontemporain, das Nieuw Ensemble, die Neuen Vocalsolisten, das SWR Vokalensemble etc. – pflegen eine enge Zusammenarbeit mit Georges Aperghis: Sie gaben regelmäßig Werke in Auftrag, die sämtlich in ihr jeweiliges Repertoire aufgenommen wurden. Zu den jüngsten Auszeichnungen für Georges Aperghis gehören der Mauricio Kagel Musikpreis 2011, der Goldene Löwe der Biennale Venedig 2015 für sein Lebenswerk, der Preis der Stiftung BBVA Grenzen des Wissens in der Kategorie Zeitgenössische Musik 2016 und der Preis der Christoph und Stefan Kaske Stiftung München 2016.

 

„Aperghis hat zweifellos die Freiheit erworben, wie ein Akrobat auf dem Seil zu tanzen und dabei den Sturz zu riskieren. Doch im Gegensatz zu einigen anderen weiß er, dass der Akrobat im Falle eines Sturzes nicht ins Leere fällt, sondern auf weitere Seile, mit deren Hilfe er umso besser wieder emporschnellen kann!! Mit der Gefahr kann man verhandeln, man kann mit ihr spielen und sie zu einem Fluchtpunkt machen, der sich am Horizont abzeichnet. Bei ihm ist sie allzeit präsent und tritt jedes Mal wieder in den Vordergrund, wenn unvorhergesehene Elemente eingeführt werden, wobei es ihm nicht darum geht, die konventionelle Komplexitätskette zu unterbrechen, sondern neue Ausdrucksformen zu finden.“

 

Auszug aus L’hétérogénèse, einem Gespräch zwischen Félix Guattari und Georges Aperghis, das 1991 von Antoine Gindt aufgezeichnet wurde.

 

English

Georges Aperghis (*1945 in Athens) has lived and worked in Paris since 1963. In 1976 he founded ATEM, a music theatre workshop anchored in the social reality of a Parisian suburb (Bagnolet).

The most important ensembles of contemporary music in Europe - Ictus, Klangforum Wien, Remix, Musikfabrik, the Ensemble Modern, the Ensemble Intercontemporain, the Nieuw Ensemble, the Neue Vocalsolisten, the SWR Vokalensemble etc. - maintain a close collaboration with Georges Aperghis: They regularly commissioned works, all of which have been included in their respective repertoires. Recent awards for Georges Aperghis include the Mauricio Kagel Music Prize 2011, the Golden Lion of the Venice Biennale 2015 for his life's work, the BBVA Boundaries of Knowledge Foundation Prize in the Contemporary Music category 2016 and the Christoph and Stefan Kaske Foundation Prize Munich 2016.

"Aperghis has undoubtedly acquired the freedom to dance on the tightrope like an acrobat and risk falling. But unlike some others, he knows that in the event of a fall, the acrobat does not fall into the void, but onto further ropes, with whose help he can soar up again all the better!!! Danger can be negotiated with, it can be played with, it can be made into an escape point looming on the horizon. In his work, it is always present and comes to the fore every time unforeseen elements are introduced, and his aim is not to break the conventional chain of complexity but to find new forms of expression."

Excerpt from L'hétérogénèse, a conversation between Félix Guattari and Georges Aperghis recorded by Antoine Gindt in 1991.

Behind The Scenes

Veranstaltungen

03. Februar
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07. Februar
Sonntag

ECLAT Konzert 2: Preisträgerkonzert zum 65. Kompositionspreis* der Landeshauptstadt Stuttgart

ECLAT Konzert 12: Maria Kalesnikava (Belarus) erhält den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung