Liebes Publikum,


wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse an unserem digitalen ECLAT Festival und über sehr viel schönes und motivierendes  Feedback!

 

Unser Dank gilt auch allen beteiligten Künstler*innen dafür, dass sie die digitalen Formate angenommen und etwas ganz Neues entwickelt haben, dass das analoge Bühnenerleben nicht ersetzt, sondern ihm etwas Eigenständiges gegenüberstellt. Unseren Kommunikationsdesignern, Filmregisseuren, Ton- und Bühnentechnikern danken wir herzlich für die kreative Umsetzung unserer Idee, ein digitales ECLAT Festival zu erfinden, das Ihnen ein umfassendes, interessantes Festivalerlebnis ermöglicht hat.

 

Der umfangreiche Belarus-Schwerpunkt von ECLAT 2021 mit dem Film „Echoes. Voices from Belarus“, der Ausstellung „Belarus – der Weg zu sich selbst“ und dem Film „Practices of Subordination“ von Sergey Shabohin und Christoph Ogiermann ist über unser Portal stets frei für Sie zugänglich.

 

Auch die beiden Konzerte von SWR2 JetztMusik in ECLAT mit dem SWR Vokalensemble und dem SWR Symphonieorchester können Sie Dank Ihres Rundfunkbeitrags weiterhin kostenfrei erleben.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben oder Feedback geben wollen, schreiben Sie bitte an:

musik@mdjstuttgart.de

 

Ihre Christine Fischer und das ganze ECLAT Team

ECLAT Reporter über Konzert 8

Unheimliche Uraufführung in meinem Zimmer

 

Antonia Katharina Marx

Ich liege auf dem Bett und gewöhne mich schließlich doch an den Rhythmus von Stimme, Pause und den Geisterchor von lauernden Instrumenten. „Sie schien mich nicht zu bemerken. Und überhaupt hatten ihre Augen etwas Starres – beinahe möchte ich sagen: keine Sehkraft.“ Meine Augen indes werden schwer. Langsam entgleitet mir der digitale Festivalraum und ich verbringe den Rest des Konzertes in diesem mentalen Zwischenzustand, wo sich das Unterbewusstsein meist erst so richtig entfalten kann. Zum Glück befindet sich dort nicht Nathanaels Sandmann.

 

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Der Sandmann

 

Katharina Meding

Ich habe Hochachtung vor der sportlichen Leistung der Musiker im Wechsel zwischen ihren Spielweisen. Im Blues-Gespräch zwischen Musik und Text kann ich durch die Augen Nathanaels sehen. Ich erblicke mit ihm ein Mädchen, fühle seine Zärtlichkeit, das Klavier klingt plötzlich klar und sehr sanft. Ich fühle wie Nathanael eingenommen wird. Wie die Musiker*innen es schaffen, eine klebrige Masse erklingen zu lassen. Als wäre Nathanaels Kopf neblig und unklar, als wäre er so geblendet, dass er nicht mehr klar denken kann. Ich bemerke das Echo einer Angst, die der Sandmann verströmt. Ich bemerke ein Chaos, als ob metallene Drähte reißen würden. Die letzten Drähte, die Nathanael im Traum festhielten und Olimpia menschlich erscheinen ließen.

 

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ECLAT Konzert 2: Preisträgerkonzert zum 65. Kompositionspreis* der Landeshauptstadt Stuttgart

ECLAT Konzert 12: Maria Kalesnikava (Belarus) erhält den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung