Liebes Publikum,


wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse an unserem digitalen ECLAT Festival und über sehr viel schönes und motivierendes  Feedback!

 

Unser Dank gilt auch allen beteiligten Künstler*innen dafür, dass sie die digitalen Formate angenommen und etwas ganz Neues entwickelt haben, dass das analoge Bühnenerleben nicht ersetzt, sondern ihm etwas Eigenständiges gegenüberstellt. Unseren Kommunikationsdesignern, Filmregisseuren, Ton- und Bühnentechnikern danken wir herzlich für die kreative Umsetzung unserer Idee, ein digitales ECLAT Festival zu erfinden, das Ihnen ein umfassendes, interessantes Festivalerlebnis ermöglicht hat.

 

Der umfangreiche Belarus-Schwerpunkt von ECLAT 2021 mit dem Film „Echoes. Voices from Belarus“, der Ausstellung „Belarus – der Weg zu sich selbst“ und dem Film „Practices of Subordination“ von Sergey Shabohin und Christoph Ogiermann ist über unser Portal stets frei für Sie zugänglich.

 

Auch die beiden Konzerte von SWR2 JetztMusik in ECLAT mit dem SWR Vokalensemble und dem SWR Symphonieorchester können Sie Dank Ihres Rundfunkbeitrags weiterhin kostenfrei erleben.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben oder Feedback geben wollen, schreiben Sie bitte an:

musik@mdjstuttgart.de

 

Ihre Christine Fischer und das ganze ECLAT Team

Biografie

Wolfgang Motz

Deutsch

Wolfgang Motz (* 1952 in Mannheim) studierte in Freiburg Komposition bei Klaus Huber, sowie Klavier, Musiktheorie und Gehörbildung und danach mit einem Stipendium des DAAD in Venedig bei Luigi Nono und Alvise Vidolin (Computermusik). Er war Mitbegründer des ensemble recherche, dirigierte in den 1980er-Jahren verschiedene Ensembles Neuer Musik und arbeitete in den elektronischen Studios von Padua, Budapest, Paris, Berlin und dem Experimentalstudio des SWR in Freiburg. Einladungen führten ihn 1993 nach Ecuador, 1997 nach Taiwan, 2011 nach Südkorea und 2018 nach Costa Rica. An der Freiburger Musikhochschule war er von 1989 bis 2016 Professor für Gehörbildung.
Wichtige Stationen seines kompositorischen Werdegangs waren die Aufführungen von „sotto pressione“ für zwei Oboen und Computerklänge 1982 bei der Biennale von Venedig, des Orchesterwerks „non svanisce“ bei den Donaueschinger Musiktagen 1989 und des Oratoriums „Krypsantes“ für Chor, großes Orchester und Computerklänge beim Festival Eclat 2002. Einen Tag nach der Uraufführung von „Krypsantes“ starb seine langjährige Partnerin, die italienische Dichterin Asteria Fiore. Er ordnete ihren Nachlass und nach einer Periode des kompositorischen Schweigens begab er sich auf die Suche nach einer neuen „Neuen Musik“.
Strenge konstruktive Verfahrensweisen im Tonhöhen- und Dauernbereich wurden beibehalten, aber viele Tabus der (alten) Neuen Musik über den Haufen geworfen: tonale Akkorde, prägnante Rhythmen und sangliche Melodien erhielten neben geräuschhaften Spieltechniken ihren Platz.

 

English

Wolfgang Motz (*1952 in Mannheim) studied composition in Freiburg with Klaus Huber, as well as piano, music theory and aural training, and afterwards with a DAAD scholarship in Venice with Luigi Nono and Alvise Vidolin (computer music). He was a co-founder of ensemble recherche, conducted various new music ensembles in the 1980s, and worked in the electronic studios of Padua, Budapest, Paris, Berlin, and the experimental studio of SWR in Freiburg. Invitations took him to Ecuador in 1993, Taiwan in 1997, South Korea in 2011, and Costa Rica in 2018. Furthermore, he was professor of aural training at the Freiburg Musikhochschule from 1989 to 2016.
Important stages in his compositional career were the performances of “sotto pressione” for two oboes and computer sounds at the Venice Biennale in 1982, the orchestral work “non svanisce” at the Donaueschinger Musiktage in 1989, and the oratorio “Krypsantes” for choir, large orchestra, and computer sounds at the Festival Eclat in 2002. One day after the premiere of “Krypsantes”, his longtime partner, the Italian poet Asteria Fiore, died. He arranged her estate, and after a period of compositional silence, he set out in search of a new "new music."
Strict constructive procedures in pitch and duration were retained, but many taboos of (old) New Music were thrown overboard: tonal chords, concise rhythms, and cantabile melodies were given their place alongside noisy playing techniques.

Behind The Scenes

Veranstaltungen

03. Februar
Mittwoch
04. Februar
Donnerstag
05. Februar
Freitag
06. Februar
Samstag
07. Februar
Sonntag

ECLAT Konzert 2: Preisträgerkonzert zum 65. Kompositionspreis* der Landeshauptstadt Stuttgart

ECLAT Konzert 12: Maria Kalesnikava (Belarus) erhält den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung