Liebes Publikum,


wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse an unserem digitalen ECLAT Festival und über sehr viel schönes und motivierendes  Feedback!

 

Unser Dank gilt auch allen beteiligten Künstler*innen dafür, dass sie die digitalen Formate angenommen und etwas ganz Neues entwickelt haben, dass das analoge Bühnenerleben nicht ersetzt, sondern ihm etwas Eigenständiges gegenüberstellt. Unseren Kommunikationsdesignern, Filmregisseuren, Ton- und Bühnentechnikern danken wir herzlich für die kreative Umsetzung unserer Idee, ein digitales ECLAT Festival zu erfinden, das Ihnen ein umfassendes, interessantes Festivalerlebnis ermöglicht hat.

 

Der umfangreiche Belarus-Schwerpunkt von ECLAT 2021 mit dem Film „Echoes. Voices from Belarus“, der Ausstellung „Belarus – der Weg zu sich selbst“ und dem Film „Practices of Subordination“ von Sergey Shabohin und Christoph Ogiermann ist über unser Portal stets frei für Sie zugänglich.

 

Auch die beiden Konzerte von SWR2 JetztMusik in ECLAT mit dem SWR Vokalensemble und dem SWR Symphonieorchester können Sie Dank Ihres Rundfunkbeitrags weiterhin kostenfrei erleben.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben oder Feedback geben wollen, schreiben Sie bitte an:

musik@mdjstuttgart.de

 

Ihre Christine Fischer und das ganze ECLAT Team

Biografie

Franck Bedrossian

Deutsch

Franck Bedrossian (*1971, Paris) – Seine Musik ruft über ihre unmittelbare physische Wirkung hinaus eine eindringliche und doch raffinierte dramatische Intensität hervor. Die Erfindung der klanglichen Materie und die expressive Dichte in seinem Schreiben formt eine Musik voller akustischer Mehrdeutigkeiten und auditiver Illusionen. Transmission für Fagott und Elektronik, komponiert 2002 im Rahmen des IRCAM-Programms für Komposition und Computermusik, legte den Grundstein für eine Ästhetik, die später als "Saturation" bekannt wurde. Dieses anfängliche Interesse für die Artikulation des Exzesses wurde bald durch harmonische Forschungen [It (2005), Charleston (2006), Swing (2009)], Vokalkompositionen [Lamento (2007), Epigramm (2009-2018)] und literarische Modelle [Le lieu et la formule (2019), Don Quixote Concerto (2021)] bereichert und weiterentwickelt.
Nach ersten Studien in Harmonielehre, Kontrapunkt, Instrumentation und Analyse am Pariser Konservatorium studierte er Komposition bei Allain Gaussin und trat in die Kompositionsklasse von Gerard Grisey und Marco Stroppa am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris ein. Von 2002 bis 2003 studierte er am IRCAM Computer-Musik und Komposition bei Philippe Leroux, Brian Ferneyhough, Tristan Murail und Philippe Manoury. Er erhielt außerdem Unterricht bei Helmut Lachenmann am Centre Acanthes 1999 und bei der Ensemble Modern Akademie 2004.

 

Seine Werke werden in Europa, Russland, in den USA und Südamerika gespielt, bei renommierten Festivals und von Ensembles und Orchestern wie z.B. Ensemble l'Itinéraire, 2E2M, Ictus, Court-circuit, Cairn, Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain, Klangforum Wien, Orchestre National de Lyon, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Contrechamps, KNM Berlin, San Francisco Contemporary Music Players, Eco Ensemble, Ensemble Moto Perpetuo, Moscow Contemporary Ensemble, Quatuor Danel, Quatuor Diotima und Tana Quartet. Seit September 2008 ist Franck Bedrossian Assistant Professor für Komposition an der University of California-Berkeley. Kürzlich wurde er vom französischen Kulturminister zum „Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres“ ernannt.

 

English

Franck Bedrossian (*1971, Paris) – His music evokes a haunting yet refined dramatic intensity beyond its immediate physical impact. The invention of sonic matter and expressive density in his writing forms a music full of sonic ambiguities and auditory illusions. Transmission for bassoon and electronics, composed in 2002 as part of IRCAM's Composition and Computer Music program, laid the foundation for an aesthetic that later became known as "Saturation." This initial interest in the articulation of excess was soon enriched and developed through harmonic research [It (2005), Charleston (2006), Swing (2009)], vocal compositions [Lamento (2007), Epigram (2009-2018)], and literary models [Le lieu et la formule (2019), Don Quixote Concerto (2021)].
After initial studies in harmony, counterpoint, instrumentation and analysis at the National Conservatory of Paris, he studied composition with Allain Gaussin and entered the composition class of Gerard Grisey and Marco Stroppa at the Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. From 2002 to 2003, he studied computer music and composition at IRCAM with Philippe Leroux, Brian Ferneyhough, Tristan Murail and Philippe Manoury. He also received lessons from Helmut Lachenmann at the Centre Acanthes in 1999 and at the Ensemble Modern Academy in 2004.
His works have been performed in Europe, Russia, the USA and South America, at renowned festivals and by ensembles and orchestras such as Ensemble l'Itinéraire, 2E2M, Ictus, Ensemble Court-Circuit, Cairn, Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain, Klangforum Wien, Orchestre National de Lyon, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Contrechamps, KNM Berlin, San Francisco Contemporary Music Players, Eco Ensemble, Ensemble Moto Perpetuo, Moscow Contemporary Ensemble, Danel Qartet, Diotima Quartet and Tana Quartett.
Since September 2008, he has been Assistant Professor of Composition at the University of California-Berkeley. Recently he was appointed "Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres" by the French Minister of Culture.

Behind The Scenes

Veranstaltungen

03. Februar
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06. Februar
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07. Februar
Sonntag

ECLAT Konzert 2: Preisträgerkonzert zum 65. Kompositionspreis* der Landeshauptstadt Stuttgart

ECLAT Konzert 12: Maria Kalesnikava (Belarus) erhält den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung