Liebes Publikum,


wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse an unserem digitalen ECLAT Festival und über sehr viel schönes und motivierendes  Feedback!

 

Unser Dank gilt auch allen beteiligten Künstler*innen dafür, dass sie die digitalen Formate angenommen und etwas ganz Neues entwickelt haben, dass das analoge Bühnenerleben nicht ersetzt, sondern ihm etwas Eigenständiges gegenüberstellt. Unseren Kommunikationsdesignern, Filmregisseuren, Ton- und Bühnentechnikern danken wir herzlich für die kreative Umsetzung unserer Idee, ein digitales ECLAT Festival zu erfinden, das Ihnen ein umfassendes, interessantes Festivalerlebnis ermöglicht hat.

 

Der umfangreiche Belarus-Schwerpunkt von ECLAT 2021 mit dem Film „Echoes. Voices from Belarus“, der Ausstellung „Belarus – der Weg zu sich selbst“ und dem Film „Practices of Subordination“ von Sergey Shabohin und Christoph Ogiermann ist über unser Portal stets frei für Sie zugänglich.

 

Auch die beiden Konzerte von SWR2 JetztMusik in ECLAT mit dem SWR Vokalensemble und dem SWR Symphonieorchester können Sie Dank Ihres Rundfunkbeitrags weiterhin kostenfrei erleben.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben oder Feedback geben wollen, schreiben Sie bitte an:

musik@mdjstuttgart.de

 

Ihre Christine Fischer und das ganze ECLAT Team

Werk

Georges Aperghis: Opal Wood

Deutsch

Es handelt sich um eine gemeinsame Arbeit nach einem Vorschlag von Uli Fussenegger, entwickelt aus Klängen, die er einzig durch das Spielen mit dem Holz seines Kontrabassbogens erzielen konnte.
Er lud mich ein, diese großartigen, verstärkten Klänge zu hören. Ich fand sie sehr überraschend und es schien mir, in ihnen etwas Archaisches wiederzufinden.
Infolgedessen haben wir uns auf das Projekt geeinigt, ein Stück für Live-Kontrabass und Tonband mit diesem voraufgenommenen Material, ohne jegliche elektronische Bearbeitung, zu kreieren.
Die Zeit verstrich und das Projekt wuchs kontinuierlich zwischen uns im Geheimen weiter.
Dann begann Uli mir eines Tages Aufnahmen zu schicken – was er viel später zu einer Gewohnheit machte –, ein Band, das mir wie eine Art organischer Strom erschien.
Ich hörte es mir mehrmals an und begann, den Kontrabass-Part zu schreiben. Ich schickte regelmäßig Seite für Seite an Uli, um zu sehen, wie die Materialien darauf reagierten.
Aus der Ferne modifizierten wir nach und nach die Aufnahmen und Partituren, um Stück für Stück zu dieser Konzertversion zu gelangen.
Ich fühle mich, als hätte ich so etwas wie ein Graffiti auf Grundlage der Klänge geschrieben, die Uli geschaffen hat, eine Art Wand, die mich sehr an die Vorzeit denken lässt, ein antikes Fresko.
Ich habe auch das Gefühl, dass wir dieses Stück gemeinsam und aus der Ferne geschrieben haben, so wie man es vor langer Zeit in der Briefkorrespondenz im 18. Jahrhundert gemacht hat. (Georges Aperghis)

 

English

This is a joint work on a proposal by Uli Fussenegger, developed from sounds he managed to obtain by playing only with the wood of the bow of his double bass. He invited me to listen to these superb, amplified sounds, I found them very surprising, it seemed to me to find there something archaic. As a result, we agreed on the project to create a piece for live double bass and tape made with this pre-recorded material, without any electronic processing.
As time went by, the project constantly continued to grow secretly between the two of us. Then one day Uli started sending me recordings – which later became a habit – a tape that appeared to me as some kind of organic flow. I listened to it several times and I started writing the double bass part. I regularly sent page by page to Uli to try to see how the materials responded. From a distance, one by one, we modified recordings and scores to arrive, step by step, at this concert version.
I have the feeling that I wrote something like a graffiti on the sounds Uli created, a kind of wall that makes me think a lot about prehistory, an ancient fresco.
I also have the feeling that we wrote this piece together and from a distance, as we did a long time ago in the correspondence of the 18th century. (Georges Aperghis)

Behind The Scenes

Veranstaltungen

03. Februar
Mittwoch
04. Februar
Donnerstag
05. Februar
Freitag
06. Februar
Samstag
07. Februar
Sonntag

ECLAT Konzert 2: Preisträgerkonzert zum 65. Kompositionspreis* der Landeshauptstadt Stuttgart

ECLAT Konzert 12: Maria Kalesnikava (Belarus) erhält den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung