Liebes Publikum,


wir freuen uns sehr über Ihr reges Interesse an unserem digitalen ECLAT Festival und über sehr viel schönes und motivierendes  Feedback!

 

Unser Dank gilt auch allen beteiligten Künstler*innen dafür, dass sie die digitalen Formate angenommen und etwas ganz Neues entwickelt haben, dass das analoge Bühnenerleben nicht ersetzt, sondern ihm etwas Eigenständiges gegenüberstellt. Unseren Kommunikationsdesignern, Filmregisseuren, Ton- und Bühnentechnikern danken wir herzlich für die kreative Umsetzung unserer Idee, ein digitales ECLAT Festival zu erfinden, das Ihnen ein umfassendes, interessantes Festivalerlebnis ermöglicht hat.

 

Der umfangreiche Belarus-Schwerpunkt von ECLAT 2021 mit dem Film „Echoes. Voices from Belarus“, der Ausstellung „Belarus – der Weg zu sich selbst“ und dem Film „Practices of Subordination“ von Sergey Shabohin und Christoph Ogiermann ist über unser Portal stets frei für Sie zugänglich.

 

Auch die beiden Konzerte von SWR2 JetztMusik in ECLAT mit dem SWR Vokalensemble und dem SWR Symphonieorchester können Sie Dank Ihres Rundfunkbeitrags weiterhin kostenfrei erleben.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben oder Feedback geben wollen, schreiben Sie bitte an:

musik@mdjstuttgart.de

 

Ihre Christine Fischer und das ganze ECLAT Team

Werk

Ricardo Eizirik: Placeholder

Deutsch

2020 war ein sehr seltsames Jahr. Ich hatte geplant, das Jahr frei zunehmen, um mich auf ein Bühnenprojekt für das ensemble recherche zu konzentrieren, das während des ECLAT-Festivals 2021 uraufgeführt werden sollte. Es ist ein Projekt, das schon seit vielen Jahren in Arbeit ist, und endlich schien sich alles dafür zu fügen. Aber das tat es nicht... stattdessen geschah 2020 und das Schreiben von Musik wurde für mich etwas Seltsames und Ungewöhnliches. Noch nie in meinem Leben war es so schwer, mich zu konzentrieren und zu fokussieren, noch nie war ich so zerstreut. Ich habe im Laufe des Jahres mehrmals versucht, dieses Projekt zu starten, ohne Erfolg. Ich akzeptierte, dass es fast wahnhaft war, ein Projekt zu realisieren, das unter so fremdartigen Umständen entstanden war, wie ich sie in diesem Jahr erlebt habe.

 


Platz·hal·ter
/Plátzhalter/

Substantiv, maskulin [der]
1. SELTEN
jemand, der für einen anderen einen Platz besetzt, freihält

 

Ein Platzhaltername ist ein mehr oder weniger eingeführter Name für eine fiktive Person, die stellvertretend für beliebige Personen in einem Kontext steht. Er wird häufig als Name in Mustern für personalisierte Dokumente (zum Beispiel Ausweis, Bankkarte, Fahrerlaubnis, Bahncard und Partituren) verwendet, aber auch in Texten. Es gibt auch Platzhalternamen für Orte, Gegenstände, Stücke und Kunstwerke. (Ricardo Eizirik)

 

English

2020 was a very weird year. I had planned to take the year off to focus on a stage project for ensemble recherche to be premiered during the 2021 ECLAT Festival. It is a project that has been in the workings for many years and finally everything seemed to align for it to happen. But it didn't...instead 2020 happened and writing music became something odd and out of place for me. Never in my life has it been so hard to concentrate and focus, never have I been so scatterbrained. I attempted to start this project several times during the year without success. I accepted that realising a project that was conceived under circumstances so foreign to the ones I have been living with during this year was almost delusional.

Placeholder
/place-holder/

Noun
1. RARE
someone who occupies a place for another, keeps it free

A placeholder name is a more or less established name for a fictional person who stands in for any person in a context. It is often used as a name in patterns for personalized documents (for example, ID cards, bank cards, driver's licenses, railroad cards, and scores), but also in texts. There are also placeholder names for places, objects, pieces, and works of art. (Ricardo Eizirik)

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ECLAT Konzert 2: Preisträgerkonzert zum 65. Kompositionspreis* der Landeshauptstadt Stuttgart

ECLAT Konzert 12: Maria Kalesnikava (Belarus) erhält den Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung